Mittwoch, 6. Februar 2019

WebP in andere Formate konvertieren

WebP ist ein Grafikformat, das 2010 von Google entwickelt wurde, um die Vorteile der JPEG- und PNG-Grafiken in einem einzigen Format zu verbinden. Die Verbreitung des WebP-Formats nahm einige Zeit in Anspruch. Heute ist es im Internet jedoch immer häufiger anzutreffen. Die Darstellung der WebP-Grafiken in Browser ist in der Regel kein Problem mehr. Lädt man ein solches Bild jedoch herunter, kann es sein, dass es manche Programme nicht anzeigen können.
Zum Glück hat man unter Linux die Möglichkeit, WebP in ein anderes Format zu konvertieren. Zu diesem Zweck gibt es das Tool webp. Unter Unbuntu kann man es mit dem Befehl sudo apt install webp installieren (getestet unter Ubuntu 18.04).

Um eine Grafik von WebP nach PNG zu konvertieren, kann man folgenden Befehl eingeben: dwebp Datei.webp -o Datei.png

"Datei.webp" steht hier für den Namen der entsprechenden Datei, die konvertiert werden soll. Hinter der Option -o (output) steht der Name der Grafik, die das Ergebnis der Konvertierung sein soll.

Falls man eine WebP-Grafik in eine JPEG-Datei konvertieren möchte, könnte man den Befehl dwebp Datei.webp -o Datei.jpg verwenden. Bei meinem Test war das Ergebnis jedoch unbefriedigend, da das neue Bild nicht in allen Programmen angezeigt werden konnte. Sicherer war deshalb zuerst die Konvertierung in das PNG-Format und dann in eine JPEG-Grafik.

Freitag, 21. Dezember 2018

Kreditvergleichsrechner in die eigene Website integrieren

Eine eigene Homepage ist eine gute Möglichkeit, durch die Einbindung von Werbung und Links ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Einen speziellen Mehrwert bietet dabei für die Besucher der Website ein Kreditvergleichsrechner. Auch für den Webseitenbetreiber ist eine entsprechende Verlinkung rentabel, da je nach Vergütungsmodell vergleichsweise hohe Provisionen pro Kreditanfrage bezahlt werden. Dabei kommen für die Einbindung in die Website unterschiedliche Varianten infrage, erklären die Experten von www.kreditbeantragen.online:

Einfach, aber unelegant: Einbindung mittels Verlinkung

Wer selbst über keine Programmerkenntnisse verfügt, kann bei der Einbindung eines Kreditrechners leicht an die eigenen Grenzen stoßen. Falls kein Experte zur Verfügung steht, der sich darum kümmern kann, ist es in einem solchen Fall sicherlich am einfachsten, den Kreditrechner als nützlichen Link aufzuführen. Dabei muss allerdings unbedingt beachtet werden, dass die korrekte Vermittler-Nummer (Partner-ID) verwendet wird. Diese erhält man nach der Anmeldung zum Partnerprogramm (Affliate-Programm) des Kreditvergleichsanbieter. Nur so kann die Provision dem Seitenbetreiber zugerechnet werden. Allerdings ist diese Form der Einbindung nicht nur unschön, sondern auch unpraktisch, da der Seitenbesucher gezwungen ist, die Seite zu verlassen. Abgesehen von dem Verweis wird dem Webseitenbesucher damit auch kein wirklicher Mehrwert geboten. Deshalb sollte nach Möglichkeit eine professionellere Form der Einbindung verwendet werden.

inbindung per iFrame, Ajax oder Widget/Plugin

Bei der Einbindung via iFrame bzw. Ajax wird der Kreditvergleichsrechner direkt in die eigene Homepage eingebunden. Da der technische Hintergrund vergleichsweise simpel ist, können auch Anfänger leicht einen Kreditrechner auf diese Weise einbinden. Dafür wird vom Anbieter ein Code zur Verfügung gestellt, der in die eigene Webseite integriert wird. Fortgeschrittenere Webmaster können den Rechner noch an das Design ihrer Homepage anpassen. Ebenso einfach und dennoch professionell ist die Einbindung, wenn es sich um eine Seite mit einem CMS wie beispielsweise Wordpress handelt, für das der jeweilige Anbieter ein entsprechendes Widget oder Plugin bereitstellt. Durch das Integrieren des Rechners in die eigene Homepage können die Besucher der Seite direkt ihre Daten (z.B. die gewünschte Kredithöhe) und anschließend nicht nur die Raten kalkulieren, sondern auch die Kredit-Angebote vergleichen und ggf. auch gleich den Kreditantrag stellen.

Was die Vergütung betrifft, ist es übrigens egal, ob der Vergleich als einfacher Link oder als Rechner eingebunden wird – je nach Vergütungsmodell wird entweder pro Klick, pro Kreditantrag oder pro erfolgreicher Kreditaufnahme eine Provision bezahlt.

Alexander Fuchs

Samstag, 31. März 2018

Eine PDF-Datei mit Anmerkungen versehen

PDF-Betrachter (PDF-Viewer) gibt es in Linux zu genüge, z. B. Evince, qpdfview, Atril und so weiter. Wenn es aber darum geht, PDF-Dateien mit Anmerkungen zu versehen, – was nötig sein kann, wenn man Dokumente mit anderen Benutzern austauscht – dann schaut es weniger gut aus. Eine Ausnahme ist Okular.

Buttonleiste in Okular
Okular ist ein Betrachter, mit dem sich viele Arten von Dokumenten anzeigen lassen. Wenn ein PDF-Dokument geöffnet sich, lässt mit dem Drücken der Taste F6 oder dem Klicken auf den Menüpunkt "Extras" und dem Unterpunkt "Rezensionen" eine Leiste mit Buttons anzeigen, mit deren Hilfe verschiedene Anmerkungen gemacht werden können. Dazu gehören Notizkästen, Freihandlinien, Hervorhebungen, Unterstreichungen und Vielecke. Die in Okular erstellten Anmerkungen können auch in anderen PDF-Betrachtern angezeigt werden, wie im Adobe Reader. Damit alles funktioniert muss die Bibliothek libpoppler installiert sein.

Okular Anmerkungs-Werkzeuge bearbeiten
Die Buttonleiste mit den verschiedenen Kommentarfunktionen kann bearbeitet und erweitert werden. Dazu klickt man unter dem Menüpunkt "Einstellungen" auf "Okular einrichten ...". Darauf öffnet sich ein Fenster, in dem man verschiedene Einstellungen vornehmen kann. Unter dem Eintrag "Anmerkungen" lässt sich die Anmerkungs-Werkzeugleister bearbeiten.

Dienstag, 27. Juni 2017

Speicherplatzbelegung mit df anzeigen

Unter Linux gibt es mehrere Möglichkeiten, sich anzeigen zu lassen, wie viel Platz auf der Festplatte belegt ist. Eine davon ist das Kommendozeilenprogramm df (df steht für "disk filesystem").

Wie andere Kommandozeilenprogramme bietet auch df mehrere Optionen. Eine der nützlichsten ist zweifellos -h, die für "human readable" steht. Das heißt, dass das Ergebnis in einem für die meisten Benutzer leicht verständlichen Format ausgegeben wird.

Falls ich wissen möchte, wie viel Platz noch im Boot-Verzeichnis ist, gebe ich den Befehl df -h /boot ein. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

/dev/sda1       236M    110M  115M   49% /boot

49 % des Boot-Verzeichnisses sind in diesem Beispiel belegt.

Falls ich wissen möchte, welches Dateisystem für das Home-Verzeichnis verwendet wird, kann ich die Option -T verwenden. Das T steht für den Typ das Dateisystems. Die Optionen können miteinander kombiniert werden. Der Befehl könnte folgendermaßen ausschauen: df -hT /home

Das Ergebnis ist in meinem Fall:

/dev/mapper/ubuntu--mate--vg-root ext4  909G    240G  624G   28% /

Das Ergebnis zeigt, das für das Home-Verzeichnis das Dateisystem ext4 verwendet wird und 28 % belegt sind.

df bietet noch mehr Optionen. Genaueres kann man durch die Eingabe des Befehls df --help erfahren. Auch man df bietet eine Beschreibung des Programms.

Samstag, 25. März 2017

Standardpapiergröße

Bei Linux lässt sich eine Standardpapiergröße einstellen, auf die verschiedene Programme zugreifen. Welche Größe eingestellt ist, steht in der Datei papersize im Verzeichnis /etc. Man kann sich den Inhalt der Datei mit folgendem Befehl ausgeben lassen: cat /etc/papersize

Es gibt einen Befehl, um die Standardpapiergröße festzulegen, nämlich paperconfig. Zum Ausführen des Befehls braucht man Administratorrechte. Man muss sich also entweder im Terminal als root anmelden oder den sudo-Befehl benutzen. Um die Papiergröße A4 festzulegen, kann dieser Befehl benutzt werden:
sudo paperconfig -p A4

Falls ein Programm die falsche Papiergröße benutzt oder es Schwierigkeiten gibt, die Papiergröße im Programm einzustellen, dann ist es sinnvoll, einen Blick in die Datei /etc/papersize zu werfen.

Näheres zu paperconfig finden man durch die Eingabe des Befehls man paperconfig oder paperconfig --help.

Samstag, 17. Dezember 2016

VirtualBox-Gasterweiterungen installieren

Ich habe auf meinem Laptop Elementary OS laufen und unter VirtualBox Windows 10 installiert. Das Problem ist, dass man mit der einfachen VirtualBox-Installation kein USB und keine Ordner gemeinsam mit dem Linux-System nutzen kann, was das Austauschen von Dateien schwierig macht. Um dies zu ermöglichen muss man die Gasterweiterungen installieren.

Mit Elementary OS und wahrscheinlich auch mit anderen auf Ubuntu basierenden Distributionen wird das Paket "vitualbox-guest-additions.iso" im Repository mitgeliefert. Nachdem man es über die Paketverwaltung oder die Kommandozeile installiert hat, ist es unter folgendem Pfad zu finden: /usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso

Als nächstes muss die ISO-Datei als Laufwerk unter VirtualBox eingebunden werden. Dazu startet man VirtualBox – allerdings noch nicht Windows.

Unter dem Manüpunkt "Maschine" findet man den Punkt "Ändern...". Nach einem Klick auf den Manüpunkt öffnet sich ein neues Fenster, das wiederum mehrere Auswahlmöglichkeiten bietet. Nach dem Klick auf "Massenspeicher" kann man rechts bei "Controller: IDE" durch einen Klick auf das runde Icon mit dem Plus-Zeichen ein neues Laufwerk hinzufügen. Wir wählen in diesem Fall die ISO-Datei mit den Gasterweiterungen aus.

Nachdem man anschließend Windows in VirtualBox gestartet hat, müsste oben im VBox-Menü unter "Geräte" und "CD/DVD-Laufwerke" die ISO-Datei als "IDE (Primär Master)" oder "IDE (Sekundärer Master)" erscheinen. Nach der Auswahl des Laufwerks kann man durch Doppelklick auf "VBoxWindowsAdditions" die Gasterweiterungen installieren.

Anschließend müsste es auch mit den geteilten Ordnern und den USB-Sticks klappen.

Dienstag, 21. Juni 2016

Platz im Boot-Verzeichnis schaffen

Bei Ubuntu MATE war es schon ein paarmal so, dass ein Update nicht durchgeführt werden konnte, weil im Verzeichnis /boot nicht genügend Platz war, um einen neuen Kernel zu installieren. Dieses Problem kann man beheben, indem man den ältesten Kernel deinstalliert.

Mit dem Befehl ls /boot kann man sich anzeigen lassen, welche Dateien sich im Boot-Verzeichnis befinden. In meinem System wird folgendes angezeigt:

Es sind drei Kernel vorhanden, nämlich die Versionen 4.4.0-21, 4.4.0-22 und 4.4.0-24. Um nun den ältesten der Kernel, das heißt denjenigen mit der niedrigsten Versionsnummer, zu entfernen, kann man den Befehl apt-get purge und den entsprechenden Kernel eingeben.

In diesem Fall würde der Befehl lauten: sudo apt-get purge linux-image-4.4.0-21-generic

Das müsste bei jeder auf Ubuntu bzw. auf Debian basierenden Distribution klappen.