Einer meiner Computer hat bereits das beträchtliche Alter von acht Jahren erreicht. Für ein effektives Arbeit mit KDE oder Gnome ist er jedoch zu schwach ausgestattet. Zum Glück gibt es LXDE (Lightweight X11 Desktop Environment). Diese grafische Oberfläche habe ich heute mit der neuesten Ausgabe von PCLinuxOS installiert. Mein alter PC ist damit durchaus wieder zu gebrauchen.
Arbeitsflächen:
In der Grundkonfiguration besitzt LXDE nur zwei Desktops. Ich verteile die Programme und geöffneten Dokumente aber gerne auf mehr Arbeitsflächen. Die gewünschte Anzahl kann man im Konfigurationswerkzeug des Fenstermanagers Openbox namens ObConf festlegen. Im Menü von LXDE ist das Programm als "Openbox Konfiguration Manager" zu finden.
Montag, 21. November 2011
Sonntag, 13. November 2011
KDE-Dashboard
KDE 4 verfügt - ähnlich wie Mac OS X - über ein Dashboard, das zum Aufrufen von Miniprogrammen dient.
Auf das Dashboard greift man über über die Tastenkombination Strg + F12 zu.
Am Anfang ist das Dashboard leer:
Mit einem Rechtsklick auf den Desktop kann man "Miniprogramme entsperren" wählen, um Änderungen vorzunehmen.
Um Miniprogramme hinzuzufügen, kann anschließend ebenfalls mit einem Rechtsklick der Eintrag "Miniprogramme hinzufügen" gewählt werden.
Die verfügbaren Miniprogramme tauchen nun am unteren Bildschirmrand auf und können auf das Dashboard - d. h. auf den Bildschirm - gezogen werden:
Wem die vorhandenen Miniprogramme nicht reichen, der kann weitere nachinstallieren. Dies geschieht durch den Klick auf den Link "Neue Miniprogramme holen..." auf der rechten Seite der unteren Leiste.
Anschließend geht ein Fenster auf, das die Auswahl von weiteren Miniprogrammen ermöglicht:
Das Dashboard schließt man wieder durch die Tastenkombination Strg + F12, durch Drücken der Esc-Taste oder durch Klick auf das x am oberen Bildschirmrand neben "Miniprogramm-Dashboard".
Auf das Dashboard greift man über über die Tastenkombination Strg + F12 zu.
Am Anfang ist das Dashboard leer:
Mit einem Rechtsklick auf den Desktop kann man "Miniprogramme entsperren" wählen, um Änderungen vorzunehmen.
Um Miniprogramme hinzuzufügen, kann anschließend ebenfalls mit einem Rechtsklick der Eintrag "Miniprogramme hinzufügen" gewählt werden.
Die verfügbaren Miniprogramme tauchen nun am unteren Bildschirmrand auf und können auf das Dashboard - d. h. auf den Bildschirm - gezogen werden:
Wem die vorhandenen Miniprogramme nicht reichen, der kann weitere nachinstallieren. Dies geschieht durch den Klick auf den Link "Neue Miniprogramme holen..." auf der rechten Seite der unteren Leiste.
Anschließend geht ein Fenster auf, das die Auswahl von weiteren Miniprogrammen ermöglicht:
Das Dashboard schließt man wieder durch die Tastenkombination Strg + F12, durch Drücken der Esc-Taste oder durch Klick auf das x am oberen Bildschirmrand neben "Miniprogramm-Dashboard".
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Gnome 3 tweaken
Viele Einstellmöglichkeiten sind unter Gnome 3 leider versteckt. Eine Möglichkeit, die Arbeitsumgebung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, bietet das Tweak Tool, das mit dem Befehl "gnome-tweak-tool" aufgerufen werden kann. Unter Umständen muss man es erst aus dem Repository nachinstallieren.
Möchte man beispielsweise, dass das Verzeichnis Desktop als Arbeitsfläche sichtbar ist, wie man es von der Vorgängerversion gewohnt war, kann man im Menüpunkt "File Manager" den Eintrag "Have file manager handle the desktop" auf AN stellen. Nun erscheinen auf der Arbeitsfläche alle Dateien und Verzeichnisse, die sich im Verzeichnis Desktop befinden. Wenn das Computer-Icon, das Home-Verzeichnis, das Netzwerk-Icon und der Abfalleimer sichtbar sein sollen, kann man dies im Menüpunkt "File Manager" ebenfalls einstellen.
Möchte man beispielsweise, dass das Verzeichnis Desktop als Arbeitsfläche sichtbar ist, wie man es von der Vorgängerversion gewohnt war, kann man im Menüpunkt "File Manager" den Eintrag "Have file manager handle the desktop" auf AN stellen. Nun erscheinen auf der Arbeitsfläche alle Dateien und Verzeichnisse, die sich im Verzeichnis Desktop befinden. Wenn das Computer-Icon, das Home-Verzeichnis, das Netzwerk-Icon und der Abfalleimer sichtbar sein sollen, kann man dies im Menüpunkt "File Manager" ebenfalls einstellen.
Freitag, 21. Oktober 2011
Ein einfaches Panel unter Gnome
Die Gnome-Shell, die mit Gnome 3 eingeführt wurde, schaut zwar gut aus, hat das Arbeiten mit mehreren Programmen und Dokumenten jedoch nicht gerade vereinfacht. Zu den Komponenten, die für ein unkompliziertes Arbeiten am meisten fehlen, gehört eine Leiste, die einem einen Überblick über die geöffneten Dokumente gibt.
Zum Glück ist ein solches Panel in den Repositories der meisten Distributionen vorhanden. Es heißt "fbpanel" und ist desktopunabhängig. Nach der Installation mit der Softwareverwaltung kann es mit dem Befehl "fbpanel" gestartet werden. Es erscheint dann am unteren Bildschirmrand. Wenn man möchte, dass es bei jeder Anmeldung in Gnome automatisch gestartet wird, kann man es in "gnome-session-properties" eintragen (siehe vorhergehender Post).
Bei Ubuntu-Unity funktioniert dies leider nicht.
Zum Glück ist ein solches Panel in den Repositories der meisten Distributionen vorhanden. Es heißt "fbpanel" und ist desktopunabhängig. Nach der Installation mit der Softwareverwaltung kann es mit dem Befehl "fbpanel" gestartet werden. Es erscheint dann am unteren Bildschirmrand. Wenn man möchte, dass es bei jeder Anmeldung in Gnome automatisch gestartet wird, kann man es in "gnome-session-properties" eintragen (siehe vorhergehender Post).
Bei Ubuntu-Unity funktioniert dies leider nicht.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Programm automatisch unter Gnome 3 starten
Ich möchte, dass jedesmal, wenn ich mich bei Gnome 3 anmelde, automatisch der Kalender Sunbird gestartet wird.
Dazu rufe ich das Befehlseingabefeld mit der Tastenkombination Alt + F2 auf und gebe den Befehl "gnome-session-properties" ein.
Nach dem Drücken der Eingabetaste öffnet sich ein Fenster mit den Startprogrammeinstellungen. In dem Reiter "Startprogramme" kann nun ein weiteres Programm hinzugefügt werden. Der Befehl für den Kalender Sunbird lautet einfach "sunbird".
Wenn man sich nun bei Gnome neu anmeldet, wird der Kalender automatisch geöffnet - und man verpasst keinen Termin mehr :-)
Dazu rufe ich das Befehlseingabefeld mit der Tastenkombination Alt + F2 auf und gebe den Befehl "gnome-session-properties" ein.
Nach dem Drücken der Eingabetaste öffnet sich ein Fenster mit den Startprogrammeinstellungen. In dem Reiter "Startprogramme" kann nun ein weiteres Programm hinzugefügt werden. Der Befehl für den Kalender Sunbird lautet einfach "sunbird".
Wenn man sich nun bei Gnome neu anmeldet, wird der Kalender automatisch geöffnet - und man verpasst keinen Termin mehr :-)
Freitag, 26. August 2011
Hardware-Infos mit hwinfo und HardInfo
hwinfo
Die meisten Distributionen habe das Programm lshw in den Repositorys, um im Terminal Hardware-Informationen ausgeben lassen zu können. Bei openSUSE gibt es das Programm hwinfo, das im Prinzip genauso funktioniert. Man meldet sich als Superuser an und gibt ruft das Programm mit sudo auf. Auf Wunsch kann man das Ergebnis auch in eine Datei schreiben: hwinfo > Hardware.txt.
HardInfo
Wer lieber grafische Anwendungen benutzt, kann das Programm HardInfo verwenden. Es kann über die Paketverwaltungen der Distributionen installiert werden und taucht dann in den Menüs als System Profiler and Benchmark auf.
Die meisten Distributionen habe das Programm lshw in den Repositorys, um im Terminal Hardware-Informationen ausgeben lassen zu können. Bei openSUSE gibt es das Programm hwinfo, das im Prinzip genauso funktioniert. Man meldet sich als Superuser an und gibt ruft das Programm mit sudo auf. Auf Wunsch kann man das Ergebnis auch in eine Datei schreiben: hwinfo > Hardware.txt.
HardInfo
Wer lieber grafische Anwendungen benutzt, kann das Programm HardInfo verwenden. Es kann über die Paketverwaltungen der Distributionen installiert werden und taucht dann in den Menüs als System Profiler and Benchmark auf.
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| HardInfo in Ubuntu |
Mittwoch, 17. August 2011
Welche Version habe ich installiert?
Manchmal hat man die Installations-DVD nicht mehr herumliegen, man möchte aber wissen, welche Version der Distribution man installiert hat. Wie kann man die Version herausfinden?
Die gewünschten Angaben stehen in einer Datei im Verzeichnis /etc. Bei Fedora heißt sie "fedora-release". "lsb-release" wird sie bei Ubuntu und Mint genannt.
Man kann den Inhalt der Datei im Terminal mit dem Befehl "cat /etc/*-release" auslesen.
Der Befehl cat dient dazu, den Inhalt einer Datei auszugeben. Der * wird hier als Platzhalter für einen Teil des Dateinamens verwendet.
Bei meinem Fedora-System lautet die Ausgabe:
Fedora release 15 (Lovelock)
Die gewünschten Angaben stehen in einer Datei im Verzeichnis /etc. Bei Fedora heißt sie "fedora-release". "lsb-release" wird sie bei Ubuntu und Mint genannt.
Man kann den Inhalt der Datei im Terminal mit dem Befehl "cat /etc/*-release" auslesen.
Der Befehl cat dient dazu, den Inhalt einer Datei auszugeben. Der * wird hier als Platzhalter für einen Teil des Dateinamens verwendet.
Bei meinem Fedora-System lautet die Ausgabe:
Fedora release 15 (Lovelock)
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