Mittwoch, 3. Juni 2015

Surfen im Paket: Was bringen Flatrate und Co.?

Seitdem Smartphones einen wichtigen Teil des Lebens begleiten, haben die Mobilfunkanbieter auch die Tarife anpassen müssen. Die minutengenaue Abrechnung von Telefongesprächen ist selten geworden, Flatrates und austauschbare Pakete sind in. Warum eine All-Inklusive Flat aber nicht immer wirklich günstig sein muss, und auf was man sonst noch achten muss, erfahren Sie hier.
Was ist eine Flatrate?
Smartphone Tarife haben sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Das liegt zum einen an der intensiven Nutzung von Handy und Smartphone als auch an dem Auftreten des mobilen Internets.  Die "Flatrate", zu Deutsch Abrechnungspauschale, machte die ständige Nutzung des täglichen Begleiters erst möglich. Es gibt Flatrates für jeden Bereich; sei es das Telefonieren, SMS schreiben oder die Nutzung des Internets. Flatrates für das Telefonieren können hier noch einmal in bestimmte Netze unterteilt sein: So können Nutzer eines bestimmten Anbieters zu Telefonen des gleichen Anbieters immer gratis telefonieren, während ein Gespräch in ein anderes Netz, Kosten verursachen kann.
Allnet Flats und All-Inklusive Pakete
Allnet Flats sind eine Kombination aus allen Flatrates - Telefon, SMS und mobiles Surfen. Sie werden heute nicht nur innerhalb längerfristiger Verträge angeboten, sondern sogar als Prepaid-Karten, wie zum Beispiel bei winSIM. Doch Achtung: Wie auch bei All-Inklusive Paketen die "unbegrenztes Surfen" versprechen, ist das Datenvolumen oft begrenzt. Sobald dieses verbraucht wird, entscheidet sich der Anbieter entweder dafür, jede weitere Nutzung einzeln abzurechnen, was teuer werden kann, oder die Geschwindigkeit zu drosseln. Wer also vorher mit LTE oder 3G gesurft hat, schleicht dann nur noch mit 64 kBit/s oder sogar nur 32 kBit/s. Diese Geschwindigkeiten sind für die modernen Smartphones kaum mehr ausreichend, um nur eine Webseite oder ein Spiel zu öffnen, oft bricht die komplette Verbindung dann ab. Eine Allnet Flat macht trotzdem dann Sinn, wenn Sie ihr Smartphone intensiv nutzen - ist das Datenvolumen einmal aufgebraucht, kann immer noch ein bestimmtes Paket hinzugebucht werden.

Alexander Fuchs

Donnerstag, 21. Mai 2015

Internetanbieter

Mittlerweile steht Interessenten eine große Zahl von Internetanbietern zur Auswahl. Dabei kann die Entscheidung für ein bestimmtes Angebot bisweilen jedoch etwas schwer fallen. Aus diesem Grund sollte man sich bei der Suche nach dem besten Tarif ausreichend Zeit lassen. Im Idealfall vergleicht man im Voraus mehrere Internet Angebote miteinander.

Diese Art der Tarife stehen Interessenten zur Verfügung

Bei vielen Nutzern erfreuen sich Flatrates großer Beliebtheit. Hierbei werden mittels einer monatlichen Zahlung sämtliche Datenmengen, welche verbraucht werden, abgegolten. Doch obwohl viele Unternehmen mit diesem Begriff Neukunden anlocken, sind echte Flatrates mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Aus diesem Grund sollten sich Interessenten im Vorfeld ausführlich über das jeweilige Angebot schlau machen. Etliche Personen greifen ebenfalls zu Paketen, die neben Internet auch einen Telefonanschluss beinhalten. Letzterer verursacht nämlich keine allzu hohen Kosten, wodurch sich ein solcher Vertrag für viele Kunden lohnt. Allerdings muss man in diesem Kontext beachten, dass für Auslandsgespräche zum Teil große Summen verrechnet werden.

Darauf ist bei der Auswahl des Internetanbieters zu achten

Rücksicht ist vor dem Vertragsabschluss vor allem auf etwaige Kündigungsfristen zu nehmen. Heutzutage ist bei vielen Unternehmen eine Mindestvertragslaufzeit von 12 oder 24 Monaten selbstverständlich - in einigen Fällen werden Kunden auch für 36 Monate gebunden. Zusätzlich muss man auch einen Blick auf die Vertragsbedingungen werfen. Bei einigen Anbietern sind im Tarif nämlich Sicherheitspakete enthalten, die separat und oftmals teuer berechnet werden. Außerdem sollte man optionale Zusatzleistungen wie Fernsehprogramme genau unter die Lupe nehmen und - wie auf der Webseite http://www.breitbandprofis.com/ beschrieben - überflüssige Dienste abwählen. Nur auf diese Weise wirkt man unerwarteten Ausgaben entgegen.

Alexander Fuchs

Dienstag, 7. April 2015

Mehrere PDF-Dateien zu einer Datei vereinigen mit pdfunite

In einem anderen Post habe ich bereits beschrieben, wie man mit pdfjam aus mehreren PDF-Dateien eine einzige machen kann. Für Linux gibt es noch ein zweites Programm, mit dem sich diese Aufgabe durchführen lässt, nämlich pdfunite. Das Programm gehört bei den meisten Distributionen wahrscheinlich zur Grundinstallation, muss also nicht nachinstalliert werden.
Die Syntax von pdfunite ähnelt derjenigen von pdfjam, nur muss die Output-Datei nicht extra mit der Option "-o" angegeben werden. Stattdessen nimmt das Programm einfach die letzte im Befehl angegebene Datei als Output-Datei an.
Die Syntax lautet folgendermaßen:
pdfunite input1.pdf input2.pdf input3.pdf output.pdf
Wenn ich also die Dateien "Seite1-2.pdf", "Seite3-4.pdf" und "Seite5-6.pdf" zu einer Datei mit der Bezeichnung "Artikel.pdf" vereinigen möchte, würde ich folgenden Befehl eingeben:
pdfunite Seite1-2.pdf Seite3-4.pdf Seite5-6.pdf Artikel.pdf
Nach dem Drücken der Eingabetaste müsste die Datei "Artikel.pdf" erzeugt werden.

Donnerstag, 18. September 2014

Gelöschte Bilder auf einem externen Laufwerk wiederherstellen

Vor einiger Zeit hatte ich das Problem, dass ich die Bilder auf einem USB-Stick gelöscht hatte und vergessen hatte, sie zuvor auf den Computer zu kopieren. Die Bilder waren also weg.

Zum Glück gibt es das Kommandozeilen-Programm recoverjpeg, mit dem man gelöschte JPEG-Dateien wiederherstellen kann.

Um die Wiederherstellung zu starten muss man mit Administratorrechten den folgenden Befehl ausführen: recoverjpeg [Laufwerk]. Dies bedeutet (je nach Distribution), dass man sich entweder mit dem su-Befehl als root anmeldet, oder dass man den sudo-Befehl benutzt.

Unter Mint lautete der Befehl: sudo recoverjpeg /dev/sdb1

Die wiederhergestellten Bilder werden in das Verzeichnis kopiert, in dem man sich beim Aufruf des Befehls gerade befindet.

Woher wusste ich, welche Bezeichnung der USB-Stick hatte? Ich habe zuvor mit ls /dev nachgeschaut, welche Bezeichnung die vorhandene Festplatte hatte, nämlich /dev/sda. Danach habe ich den USB-Stick eingesteckt und den Befehl ls /dev noch einmal eingegeben, woraufhin das Laufwerk /dev/sdb1 erschien.

Montag, 30. Juni 2014

Neuer Firefox mit Menüleiste

Mit dem Firefox 29 führte Mozilla ein neues, "moderneres" Design des Browsers ein. Leider wurden in den letzten Jahren mehrere Betriebssysteme und grafische Oberflächen so vereinfacht, dass ihre Benutzung umständlicher wurde. Dies ist auch bei dem neuen Firefox der Fall. Das größte Manko der "modernisierten" Version ist der Wegfall der Menüleiste in der Standardkonfiguration. Allerdings gibt es die Möglichkeit, die Menüleiste doch wieder anzeigen zu lassen. Das Auswahlmenü für die nötige Einstellung ist jedoch etwas versteckt.

Ein Menü zum Anpassen und Einstellen des Browsers befindet sich oben rechts. Wie beim Google-Browser Chrome kann es über den aus drei waagerechten Strichen bestehenden Button aufgerufen werden.


Mit einem Klick auf das Kreuz-Symbol mit der Beschriftung "Anpassen" oder "Customize" ganz unten kommt man auf eine Seite mit der Überschrift "Weitere Werkzeuge und Funktionen" oder auf Englisch: "Additional Tools and Features".

Auf dieser Seite befindet sich ganz unten links das Menü "Symbolleisten ein-/ausblenden" ("Hide / Show Toolbars" auf Englisch).

Indem man einen Haken beim Eintrag "Menüleiste" macht, steht nach dem Abschließen der Anpassungen oben wieder die sehr nützliche Menüleiste zur Verfügung.

Montag, 23. Juni 2014

Mehrere PDF-Dateien zu einer Datei vereinigen

Manchmal ist es sinnvoll, mehrere PDF-Dokumente zu einer Datei zu vereinigen. Für diesen Zweck können verschiedene Programme benutzt werden. Sehr nützlich fand ich das Kommandozeilen-Programm pdfjam. Das Programm muss normalerweise über die Paketverwaltung nachinstalliert werden. Das nötige Paket kann bei den verschiedenen Distributionen eine unterschiedliche Bezeichnung haben. Die Suche nach "pdfjam" bringt auf jeden Fall ein Ergebnis.

Die Bedienung des Programms ist sehr einfach, wenn man nur PDF-Dateien miteinander verbinden möchte. Die Syntax lautet folgendermaßen: pdfjam input1.pdf input2.pdf input3.pdf ... -o output.pdf.

Dabei stehen die Bezeichnungen "input1.pdf", input2.pdf" usw. für die Dateien, die vereinigt werden sollen. Nach der Option "-o" steht der Name der Datei, die das Ergebnis der Vereinigung sein soll. In meinem Fall lautete der Befehl: pdfjam seite1-2.pdf seite3-4.pdf seite 5-6.pdf seite 7-8.pdf -o kapitel1.pdf

Bei Mint kam es nach dem Aufruf des Programms zu folgender Fehlermeldung: pdfjam ERROR: LaTeX package pdfpages.sty is not installed. Die Lösung des Problems brachte die Installation des Pakets texlive-latex-recommended mit sich.

Eine Hilfe zu pdfjam und eine Übersicht über die zahlreichen Optionen kann über pdfjam --help aufgerufen werden.

Dienstag, 8. April 2014

Gruppeninstallation mit Yum

Yum ist das Programm zur Softwareverwaltung von Fedora. Neben der Installation einzelner Programme oder Pakete bietet es auch die Möglichkeit, ganze Paketgruppen zu installieren. Vor kurzem wollte ich die Benutzeroberflächen XFCE, Cinnamon und Mate installieren, um sie auszuprobieren. Dies ging einfach mit dem Befehl yum groupinstall gefolgt von der Gruppe, die man installieren möchte. In meinem Fall lautete einer der Befehle folgendermaßen: yum groupinstall XFCE. Natürlich muss man dazu das Terminal öffnen und sich als root anmelden.

Wenn man wissen möchte, welche Gruppen zur Verfügung stehen, kann man im Terminal den Befehl yum grouplist eingeben.

Um Näheres über eine Gruppe zu erfahren, kann der Befehl groupinfo verwendet werden; zum Beispiel: yum groupinfo "Schreiben und Publizieren". Gruppennamen mit Leerzeichen muss man in Anführungszeichen setzen; bei Gruppen ohne Leerzeichen, ist dies nicht nötig.

Wenn man nun weiß, welche Gruppe man installieren möchte, kann dies mit yum groupinstall geschehen. Der Befehl für die Installation der Mate-Desktopumgebung lautet zum Beispiel: yum groupinstall MATE-Benutzeroberfläche

Ebenso kann eine Gruppe deinstalliert werden: yum groupremove "Gruppenname"