Freitag, 26. August 2011

Hardware-Infos mit hwinfo und HardInfo

hwinfo
Die meisten Distributionen habe das Programm lshw in den Repositorys, um im Terminal Hardware-Informationen ausgeben lassen zu können. Bei openSUSE gibt es das Programm hwinfo, das im Prinzip genauso funktioniert. Man meldet sich als Superuser an und gibt ruft das Programm mit sudo auf. Auf Wunsch kann man das Ergebnis auch in eine Datei schreiben: hwinfo > Hardware.txt.

HardInfo
Wer lieber grafische Anwendungen benutzt, kann das Programm HardInfo verwenden. Es kann über die Paketverwaltungen der Distributionen installiert werden und taucht dann in den Menüs als System Profiler and Benchmark auf.
HardInfo in Ubuntu

Mittwoch, 17. August 2011

Welche Version habe ich installiert?

Manchmal hat man die Installations-DVD nicht mehr herumliegen, man möchte aber wissen, welche Version der Distribution man installiert hat. Wie kann man die Version herausfinden?

Die gewünschten Angaben stehen in einer Datei im Verzeichnis /etc. Bei Fedora heißt sie "fedora-release". "lsb-release" wird sie bei Ubuntu und Mint genannt.

Man kann den Inhalt der Datei im Terminal mit dem Befehl "cat /etc/*-release" auslesen.

Der Befehl cat dient dazu, den Inhalt einer Datei auszugeben. Der * wird hier als Platzhalter für einen Teil des Dateinamens verwendet.

Bei meinem Fedora-System lautet die Ausgabe:

Fedora release 15 (Lovelock)

Mittwoch, 30. März 2011

In PDF-Datei drucken

Falls man einen Artikel aus dem Web später lesen oder irgendwo abspeichern möchte, ist es manchmal praktischer, den Text als PDF abzuspeichern. Dies geht ganz einfach, indem man im Browser auf "Drucken" klickt und dann "In Datei drucken" auswählt. Es stehen nun die beiden Formate PDF und Postscript zur Auswahl. Falls man eine PDF-Datei erzeugen möchte, das Format PDF auswählen und dann auf "Drucken" klicken.


Samstag, 13. November 2010

Schriftarten unter Linux installieren

Das Installieren von Schriftarten unter Linux könnte nicht einfacher sein. Falls es sich um True-Type-Fonts handelt, reicht es, wenn man mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Datei mit der Endung .TTF klickt und "Mit Schriftanzeiger öffnen..." auswählt (bei Ubuntu heißt es "Mit Schriftanzeige-Programm öffnen.." und bei Mint steht es auf Englisch: "Open with Font Viewer"). Falls KDE installiert ist, steht auch "Mit KFontView öffnen" zur Auswahl.
Nach dem Öffnen mit dem Schriftanzeiger von Gnome kann man sich die Schriftart anschauen und sie installieren.

Der mit dem Gnome-Schriftanzeiger installierte Font steht jedoch nur für den Benutzer, der sie installiert hat, zur Verfügung. KFontView bietet dagegen die Auswahl, ob man die Schrift systemweit oder nur persönlich installieren möchte.

Man kann das Installieren von Schriftarten auch über die Kommandozeile vornehmen. Dazu muss man nur die gewünschten TTF-Dateien in das entsprechende Verzeichnis kopieren.
Die Schriftarten, die nur einem bestimmten Nutzer zur Verfügung stehen, befinden sich in dem Verzeichnis .fonts im home-Verzeichnis des Benutzers.
Beispiel: /home/beispieluser/.fonts

Schriftarten, die allen Benutzern eines System zur Verfügung stehen, befinden sich im Verzeichnis /usr/share/fonts
Um die Font-Dateien in dieses Verzeichnis zu kopieren, muss man sich als Superuser anmelden oder den Kopierbefehl mit sudo ausführen. Man kann auch in dem Font-Verzeichnis Unterverzeichnisse anlegen. Alles, was sich in dem Verzeichnis befindet, wird von den Programmen automatisch gefunden und kann systemweit verwendet werden.


Sonntag, 31. Oktober 2010

Eine Datei suchen und starten mit Nautilus

Mit Nautilus, dem Gnome-Fenstermanager, kann man eine Datei schnell finden und aufrufen, falls man die ersten Buchstaben des Dateinamens kennt.
Beispiel: Ich möchte die Datei "index.htm", die sich im Verzeichnis "ubuntu" befindet, im Browser aufrufen. Dazu muss ich nur das entsprechende Verzeichnis im Dateimanager Nautilus öffnen und anfangen, den Dateinamen einzutippen. Sobald der erste Buchstaben getippt wird, erscheint beim Fenster rechts unten ein Feld mit den eingegeben Zeichen. Die Datei, deren Name mit den eingegebenen Buchstaben beginnt, wird automatisch markiert. Sobald man sich überzeugt hat, dass es sich um die richtige Datei handelt, reicht das Drücken der Eingabetaste, um die Datei im Standardprogramm - in diesem Fall dem Browser Firefox - zu öffnen.

Samstag, 23. Oktober 2010

Suchen mit dem Deskbar-Applet

Vielfältige Suchmöglichkeiten und mehr bietet das Deskbar-Applet unter Gnome. Das Programm kann mit einem rechten Mausklick auf das Panel und einem Klick auf "Zum Panel hinzufügen ..." in die Leiste integriert werden.
Falls das Deskbar-Applet nicht zur Auswahl steht, muss es nachinstalliert werden. Nach der Installation muss man sich unter Umständen von Gnome ab- und wieder anmelden, damit er im Auswahlmenü erscheint.
Nachdem das Programm im Panel integriert ist, kann man durch einen rechten Mausklick auf das Icon das Menü für die möglichen Einstellungen öffnen. Falls man beispielsweise möchte, dass das Programm in die Suche auch Google oder Twitter mit einbezieht, kann man dies hier auswählen.
Selbst Berechnungen kann man mit dem Deskbar-Applet vornehmen, falls der Taschenrechner in den Einstellungen ausgewählt ist.



Sonntag, 17. Oktober 2010

Nach Dateien suchen

Eine einfache Möglichkeit, Dateien aufzuspüren, bietet das Programm "Nach Dateien suchen", das für das Gnome Panel zur Verfügung steht. Falls es nach der Systeminstallation nicht schon automatisch vorhanden ist, kann es mit einem Rechtsklick auf das Panel nachinstalliert werden:


Nachdem es installiert ist, erscheint es als Lupe im Panel. Mit einem Klick auf das Icon öffnet sich ein Fenster mit einem Feld für die Eingabe des Suchbegriffs.
Das Programm benutzt zur Suche die Unix-Befehle find, grep und locate.