Viele Einstellmöglichkeiten sind unter Gnome 3 leider versteckt. Eine Möglichkeit, die Arbeitsumgebung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, bietet das Tweak Tool, das mit dem Befehl "gnome-tweak-tool" aufgerufen werden kann. Unter Umständen muss man es erst aus dem Repository nachinstallieren.
Möchte man beispielsweise, dass das Verzeichnis Desktop als Arbeitsfläche sichtbar ist, wie man es von der Vorgängerversion gewohnt war, kann man im Menüpunkt "File Manager" den Eintrag "Have file manager handle the desktop" auf AN stellen. Nun erscheinen auf der Arbeitsfläche alle Dateien und Verzeichnisse, die sich im Verzeichnis Desktop befinden. Wenn das Computer-Icon, das Home-Verzeichnis, das Netzwerk-Icon und der Abfalleimer sichtbar sein sollen, kann man dies im Menüpunkt "File Manager" ebenfalls einstellen.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Freitag, 21. Oktober 2011
Ein einfaches Panel unter Gnome
Die Gnome-Shell, die mit Gnome 3 eingeführt wurde, schaut zwar gut aus, hat das Arbeiten mit mehreren Programmen und Dokumenten jedoch nicht gerade vereinfacht. Zu den Komponenten, die für ein unkompliziertes Arbeiten am meisten fehlen, gehört eine Leiste, die einem einen Überblick über die geöffneten Dokumente gibt.
Zum Glück ist ein solches Panel in den Repositories der meisten Distributionen vorhanden. Es heißt "fbpanel" und ist desktopunabhängig. Nach der Installation mit der Softwareverwaltung kann es mit dem Befehl "fbpanel" gestartet werden. Es erscheint dann am unteren Bildschirmrand. Wenn man möchte, dass es bei jeder Anmeldung in Gnome automatisch gestartet wird, kann man es in "gnome-session-properties" eintragen (siehe vorhergehender Post).
Bei Ubuntu-Unity funktioniert dies leider nicht.
Zum Glück ist ein solches Panel in den Repositories der meisten Distributionen vorhanden. Es heißt "fbpanel" und ist desktopunabhängig. Nach der Installation mit der Softwareverwaltung kann es mit dem Befehl "fbpanel" gestartet werden. Es erscheint dann am unteren Bildschirmrand. Wenn man möchte, dass es bei jeder Anmeldung in Gnome automatisch gestartet wird, kann man es in "gnome-session-properties" eintragen (siehe vorhergehender Post).
Bei Ubuntu-Unity funktioniert dies leider nicht.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Programm automatisch unter Gnome 3 starten
Ich möchte, dass jedesmal, wenn ich mich bei Gnome 3 anmelde, automatisch der Kalender Sunbird gestartet wird.
Dazu rufe ich das Befehlseingabefeld mit der Tastenkombination Alt + F2 auf und gebe den Befehl "gnome-session-properties" ein.
Nach dem Drücken der Eingabetaste öffnet sich ein Fenster mit den Startprogrammeinstellungen. In dem Reiter "Startprogramme" kann nun ein weiteres Programm hinzugefügt werden. Der Befehl für den Kalender Sunbird lautet einfach "sunbird".
Wenn man sich nun bei Gnome neu anmeldet, wird der Kalender automatisch geöffnet - und man verpasst keinen Termin mehr :-)
Dazu rufe ich das Befehlseingabefeld mit der Tastenkombination Alt + F2 auf und gebe den Befehl "gnome-session-properties" ein.
Nach dem Drücken der Eingabetaste öffnet sich ein Fenster mit den Startprogrammeinstellungen. In dem Reiter "Startprogramme" kann nun ein weiteres Programm hinzugefügt werden. Der Befehl für den Kalender Sunbird lautet einfach "sunbird".
Wenn man sich nun bei Gnome neu anmeldet, wird der Kalender automatisch geöffnet - und man verpasst keinen Termin mehr :-)
Freitag, 26. August 2011
Hardware-Infos mit hwinfo und HardInfo
hwinfo
Die meisten Distributionen habe das Programm lshw in den Repositorys, um im Terminal Hardware-Informationen ausgeben lassen zu können. Bei openSUSE gibt es das Programm hwinfo, das im Prinzip genauso funktioniert. Man meldet sich als Superuser an und gibt ruft das Programm mit sudo auf. Auf Wunsch kann man das Ergebnis auch in eine Datei schreiben: hwinfo > Hardware.txt.
HardInfo
Wer lieber grafische Anwendungen benutzt, kann das Programm HardInfo verwenden. Es kann über die Paketverwaltungen der Distributionen installiert werden und taucht dann in den Menüs als System Profiler and Benchmark auf.
Die meisten Distributionen habe das Programm lshw in den Repositorys, um im Terminal Hardware-Informationen ausgeben lassen zu können. Bei openSUSE gibt es das Programm hwinfo, das im Prinzip genauso funktioniert. Man meldet sich als Superuser an und gibt ruft das Programm mit sudo auf. Auf Wunsch kann man das Ergebnis auch in eine Datei schreiben: hwinfo > Hardware.txt.
HardInfo
Wer lieber grafische Anwendungen benutzt, kann das Programm HardInfo verwenden. Es kann über die Paketverwaltungen der Distributionen installiert werden und taucht dann in den Menüs als System Profiler and Benchmark auf.
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| HardInfo in Ubuntu |
Mittwoch, 17. August 2011
Welche Version habe ich installiert?
Manchmal hat man die Installations-DVD nicht mehr herumliegen, man möchte aber wissen, welche Version der Distribution man installiert hat. Wie kann man die Version herausfinden?
Die gewünschten Angaben stehen in einer Datei im Verzeichnis /etc. Bei Fedora heißt sie "fedora-release". "lsb-release" wird sie bei Ubuntu und Mint genannt.
Man kann den Inhalt der Datei im Terminal mit dem Befehl "cat /etc/*-release" auslesen.
Der Befehl cat dient dazu, den Inhalt einer Datei auszugeben. Der * wird hier als Platzhalter für einen Teil des Dateinamens verwendet.
Bei meinem Fedora-System lautet die Ausgabe:
Fedora release 15 (Lovelock)
Die gewünschten Angaben stehen in einer Datei im Verzeichnis /etc. Bei Fedora heißt sie "fedora-release". "lsb-release" wird sie bei Ubuntu und Mint genannt.
Man kann den Inhalt der Datei im Terminal mit dem Befehl "cat /etc/*-release" auslesen.
Der Befehl cat dient dazu, den Inhalt einer Datei auszugeben. Der * wird hier als Platzhalter für einen Teil des Dateinamens verwendet.
Bei meinem Fedora-System lautet die Ausgabe:
Fedora release 15 (Lovelock)
Mittwoch, 30. März 2011
In PDF-Datei drucken
Falls man einen Artikel aus dem Web später lesen oder irgendwo abspeichern möchte, ist es manchmal praktischer, den Text als PDF abzuspeichern. Dies geht ganz einfach, indem man im Browser auf "Drucken" klickt und dann "In Datei drucken" auswählt. Es stehen nun die beiden Formate PDF und Postscript zur Auswahl. Falls man eine PDF-Datei erzeugen möchte, das Format PDF auswählen und dann auf "Drucken" klicken.
Samstag, 13. November 2010
Schriftarten unter Linux installieren
Das Installieren von Schriftarten unter Linux könnte nicht einfacher sein. Falls es sich um True-Type-Fonts handelt, reicht es, wenn man mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Datei mit der Endung .TTF klickt und "Mit Schriftanzeiger öffnen..." auswählt (bei Ubuntu heißt es "Mit Schriftanzeige-Programm öffnen.." und bei Mint steht es auf Englisch: "Open with Font Viewer"). Falls KDE installiert ist, steht auch "Mit KFontView öffnen" zur Auswahl.
Nach dem Öffnen mit dem Schriftanzeiger von Gnome kann man sich die Schriftart anschauen und sie installieren.
Der mit dem Gnome-Schriftanzeiger installierte Font steht jedoch nur für den Benutzer, der sie installiert hat, zur Verfügung. KFontView bietet dagegen die Auswahl, ob man die Schrift systemweit oder nur persönlich installieren möchte.
Man kann das Installieren von Schriftarten auch über die Kommandozeile vornehmen. Dazu muss man nur die gewünschten TTF-Dateien in das entsprechende Verzeichnis kopieren.
Die Schriftarten, die nur einem bestimmten Nutzer zur Verfügung stehen, befinden sich in dem Verzeichnis .fonts im home-Verzeichnis des Benutzers.
Beispiel: /home/beispieluser/.fonts
Schriftarten, die allen Benutzern eines System zur Verfügung stehen, befinden sich im Verzeichnis /usr/share/fonts
Um die Font-Dateien in dieses Verzeichnis zu kopieren, muss man sich als Superuser anmelden oder den Kopierbefehl mit sudo ausführen. Man kann auch in dem Font-Verzeichnis Unterverzeichnisse anlegen. Alles, was sich in dem Verzeichnis befindet, wird von den Programmen automatisch gefunden und kann systemweit verwendet werden.
Nach dem Öffnen mit dem Schriftanzeiger von Gnome kann man sich die Schriftart anschauen und sie installieren.
Der mit dem Gnome-Schriftanzeiger installierte Font steht jedoch nur für den Benutzer, der sie installiert hat, zur Verfügung. KFontView bietet dagegen die Auswahl, ob man die Schrift systemweit oder nur persönlich installieren möchte.
Man kann das Installieren von Schriftarten auch über die Kommandozeile vornehmen. Dazu muss man nur die gewünschten TTF-Dateien in das entsprechende Verzeichnis kopieren.
Die Schriftarten, die nur einem bestimmten Nutzer zur Verfügung stehen, befinden sich in dem Verzeichnis .fonts im home-Verzeichnis des Benutzers.
Beispiel: /home/beispieluser/.fonts
Schriftarten, die allen Benutzern eines System zur Verfügung stehen, befinden sich im Verzeichnis /usr/share/fonts
Um die Font-Dateien in dieses Verzeichnis zu kopieren, muss man sich als Superuser anmelden oder den Kopierbefehl mit sudo ausführen. Man kann auch in dem Font-Verzeichnis Unterverzeichnisse anlegen. Alles, was sich in dem Verzeichnis befindet, wird von den Programmen automatisch gefunden und kann systemweit verwendet werden.
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