Mittwoch, 5. September 2012

Flash-Plugin in Mageia 2

Das Flash-Plugin für die Browser wird in Mageia nicht automatisch installiert. Es kann jedoch mit wenigen Klicks nachinstalliert werden.

Zu diesem Zweck öffnet man das Mageia-Kontrollzentrum.

Nachdem das Mageia-Kontrollzentrum gestartet wurde, kann man den Punkt "Paketquellen für Installation und Aktualisierungen einrichten" wählen. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem man die Paket- bzw. Software-Quellen auswählen kann. Das Flash-Plugin befindet sich im Nonfree-Repository. Deshalb markiert man "Liste der Spiegelserver Nonfree release". Und da man auch Updates erhalten möchte, wählt man außerdem "Liste der Spiegelserver Nonfree Updates" aus. Anschließend auf OK klicken.

Nun kann man im Kontrollzentrum unter "Software verwalten" nach dem Flash-Plugin suchen und es installieren.



Samstag, 18. August 2012

Suche mit Catfish im Kontextmenü von Thunar

Die Suche unter XFCE kann man sich erleichtern, indem man Catfish in den Kontextmenüs der Verzeichnisse des XFCE-Dateimanagers Thunar integriert. Dies geht auf folgende Weise:

Man startet Thunar, klickt im oberen Menü auf "Bearbeiten" und anschließend auf "Benutzerdefinierte Aktionen...". Nun öffnet sich ein Fenster, das es ermöglicht, mit einem Klick auf das Pluszeichen benutzerdefinierte Aktionen zu erstellen.

In dem Feld "Name" kann man sinnvollerweise "Suche" eingeben. Als Beschreibung habe ich "Dateien und Verzeichnisse finden" eingetragen. Nun kommt das Wichtigste, nämlich der Befehl, der ausgeführt werden soll. Er lautet: catfish --fileman=thunar --path=%f

Mit einem Klick auf das Feld "Kein Symbol" kann man ein Icon auswählen. Nach dem Klick geht ein Fenster auf, das zahlreiche Icons zur Auswahl bietet. Ein Bild mit einer Lupe findet man, wenn man in dem oberen Auswahlfeld "Aktionen" auswählt.

Nachdem man ein Icon ausgewählt hat, befindet man sich wieder im Fenster "Aktion bearbeiten". Im Fenster befinden sich oben zwei Reiter mit der Bezeichnung "Allgemein" und "Dateizuordnung". Als Nächstes klicken wir auf den Reiter "Dateizuordnung". In dem Feld "Dateimuster" befindet sich bereits ein Stern, den wir lassen. Unterhalb des Feldes steht: "Erscheint, falls Auswahl Folgendes enthält:". Bei den darunter liegenden Check-Boxen wählen wir "Ordner" aus, da Catfish im Kontextmenü von Ordnern erscheinen soll.



Anschließend kann der Dateimanager Thunar geschlossen und wieder gestartet werden. Wenn man nun mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis klickt, müssten sich das ausgewählte Icon und der Begriff "Suche" mit Kontextmenü befinden. Wenn man darauf klickt, öffnet sich das Suchprogramm Catfish.



Freitag, 27. Juli 2012

Suche mit Catfish unter XFCE

Wem die Desktopumgebungen KDE 4 und Gnome 3 zu hohe Ansprüche an den Computer stellen, der kann sich für den schlankeren XFCE entscheiden. Falls es sich nicht um eine spezielle XFCE-Version einer Distribution handelt, ist wahrscheinlich noch kein grafisches Programm für die Desktopsuche installiert. Ein Programm, das für die Suche unter XFCE vorgesehen ist, ist Catfish. Man kann es leicht mit der jeweiligen Paketverwaltung nachinstallieren. Es erscheint danach im Menü unter Zubehör.


Bei Catfish handelt es sich eigentlich um ein grafisches Frontend für die Suchfunktionen find, locate und den Tracker.

Freitag, 20. April 2012

Verzeichnis erstellen und gleichzeitiges Zuweisen von Rechten

Die Kommandozeile schreckt anfangs viele ab. Aber wenn man erst einmal die wichtigsten Befehle kennt, vereinfacht dies das Arbeiten. Beispielsweise kann man mit einem Befehl ein Verzeichnis erstellen und dem Verzeichnis gleichzeitig die gewünschten Rechte zuweisen:

mkdir -m 755 testverzeichnis

Mit dem Befehl mkdir wird ein Verzeichnis erstellt. Die Option -m steht für "Modus". Sie ermöglicht es, dem Verzeichnis Rechte zuzuweisen. In diesem Beispiel sind es die Rechte 755. "testverzeichnis" ist der Name des Verzeichnisses, das erstellt wird.

Eine andere Schreibweise wäre:

mkdir --mode 755 testverzeichnis

Donnerstag, 12. April 2012

Ein Laufwerk mit e2label benennen

Die Datenflut wird immer mehr, und so nimmt auch die Anzahl der Festplatten zu, die man zum Speichern braucht. Vor kurzem habe ich eine Festplatte, die aus einem kaputten iBook stammt, mit ext4 formatiert, um sie zum Datensichern bei einem Linux-Computer zu verwenden.

Wenn man mehrere Festplatten hat, ist es oft sinnvoll, ihnen Namen zu geben. Zum Glück gibt es das Programm e2label, mit dem sich Laufwerke benennen lassen. Wenn ich die externe Festplatte am USB-Port anschloss, tauchte sie im Verzeichnis /dev als sdc auf. Also gab ich folgenden Befehl ein:

sudo e2label /dev/sdc Toshiba40GB

Falls es auf dem System einen Superuser gibt, kann man sich natürlich im Terminal mit "su" anmelden und dann fällt der Ausdruck "sudo" weg. "e2label" ist der Aufruf des Programms, "/dev/sdc" ist das Laufwerk, das benannt werden soll, und "Toshiba40GB" ist der Name, den ich dem Laufwerk zugewiesen habe.

Wenn ich jetzt die externe Festplatte am USB-Port anschließe, taucht sie im Dateimanager als "Toshiba40GB" auf. Das zuweisen eines Labels funktioniert auf diese Weise allerdings nur mit den Dateisystemen Ext2, Ext3 und Ext4.

Samstag, 7. April 2012

LXDE: verschwundenes unteres Panel wiederherstellen

Wenn man bei LXDE ein zweites Panel anlegt, sich abmeldet und wieder anmeldet, kann es sein, dass das ursprüngliche untere Panel verschwunden ist. Dies scheint ein bekannter Bug zu sein.

Man kann das untere Panel jedoch leicht wiederherstellen, indem man auf das vorhandene Panel einen Rechtsklick macht und ein neues erstellt. Dieses Panel verschwindet nach dem Ab- und Anmelden nicht mehr.

Das neue Panel ist anfangs leer, aber mit einem Rechtsklick auf die Leiste kann man "Panel-Einstellungen" (Panel Preferences) starten und anschließend die benötigten Panel-Erweiterungen (Panel Applets) hinzufügen. Die wichtigsten Erweiterungen für einen Desktop-Rechner sind wohl:

  • Menü (zum Aufrufen der Programme),
  • Ordnermenü (um die Ordner zu öffnen),
  • Desktop-Pager (zum Anzeigen der virtuellen Desktops),
  • Taskbar (Fensterliste)
  • Benachrichtigungsfeld
  • Digitale Uhr
  • Tastaturbelegungsschalter (falls man zwischen mehreren Tastaturbelegungen hin- und herschalten möchte),
  • Lautstärkeregler.

Freitag, 30. März 2012

Synaptic-Paketverwaltung im Lxpanel

Ein Leser des Blogs schrieb mir, dass er vom Lxpanel aus die Synaptic-Paketverwaltung starten wollte. Wenn er auf das Icon klickte, wurde das Programm jedoch mit unzureichenden Rechten gestartet. Er wollte daraufhin die Paketverwaltung über ein Skript aufrufen und wollte von mir wissen, wie man ein Skript zum Lxpanel hinzufügt.

Leider konnte ich nicht direkt antworten, da etwas mit der E-Mail-Adresse nicht stimmt. Ich werde deshalb an dieser Stelle auf das Problem eingehen.

Mir selbst ist es leider auch nicht gelungen, ein Skript vom Panel aus zu starten. Allerdings ist es möglich, den Synaptic-Paketmanager im Panel zu integrieren und so starten, dass das Passwort abgefragt wird.

Auf einem meiner Rechner habe ich Xubuntu laufen. Zum Installieren von LXDE stehen zwei Pakete zur Verfügung: lxde (das Metapaket des Lightweight X11 Desktop Environments) und lubuntu-desktop. Ich habe beide installiert. Nach dem Abmelden von der aktuellen Desktopumgebung, kann man sich entweder bei LXDE oder bei Lubuntu anmelden. Nachdem man sich angemeldet hat, kann man ein oberes Lxpanel erzeugen und, wie an anderer Stelle beschrieben, Programme hinzufügen. Die Synaptik-Paketverwaltung ist allerdings bei der Auswahl zwei Mal vorhanden.

Unter LXDE schaut dies so aus:

Und so schaut es bei Lubuntu aus:

Der Grund warum die Paketverwaltung zwei Mal erscheint, liegt wahrscheinlich daran, dass man zwei Desktopumgebungen installiert hat. In meinem Fall war die Anwendung mit der Bezeichnung "Synaptic Package Manager" die richtige für LXDE. Bei Lubuntu war die zweite "Synaptic-Paketverwaltung" diejenige, die mit den richtigen Rechten vom Lxpanel aus gestartet werden konnte.